Holz oder Kohle
23. September 2026
Egal ob Kachelofen oder Kamin. Beim Verbrennen von Holz oder Kohle entsteht Asche.
Heizen mit Holz oder Kohle
Beim Heizen mit Holz oder Kohle sind vor allem drei Dinge wichtig: Der Ofen muss für den jeweiligen Brennstoff zugelassen sein, es darf nur geeigneter Brennstoff verwendet werden und die Luftzufuhr muss richtig eingestellt werden.
1. Zulassung des Ofens beachten
Herstellerangaben prüfen:
Nicht jeder Kamin- oder Kaminofen ist für die Verwendung von Kohle geeignet. Viele moderne Öfen sind ausschließlich für die Verbrennung von Holz ausgelegt. Welche Brennstoffe verwendet werden dürfen, lässt sich in der Bedienungsanleitung oder auf dem Typenschild des Ofens nachlesen.
Schäden am Ofen vermeiden:
Kohle erreicht bei der Verbrennung höhere Temperaturen als Holz und hinterlässt andere Rückstände. Wird Kohle in einem dafür nicht geeigneten Holzofen verbrannt, können beispielsweise Schamottesteine reißen oder der Rost beschädigt werden.
2. Eigenschaften von Holz und Kohle
Holz (Scheitholz):
Vorteile: Holz sorgt schnell für Wärme, bietet ein schönes Flammenbild und ist ein nachwachsender Brennstoff.
Nachteile: Es brennt vergleichsweise schnell ab und muss daher häufiger nachgelegt werden. Bezogen auf das Volumen ist der Heizwert geringer als bei Kohle.
Wichtig: Das verwendete Holz sollte ausreichend trocken sein und eine Restfeuchte von unter 20 % aufweisen.
Kohle (z. B. Braunkohlebriketts):
Vorteile: Kohle besitzt einen hohen Heizwert und bildet eine langanhaltende Glut. Dadurch kann sie, sofern der Ofen dafür zugelassen ist, länger Wärme speichern.
Nachteile: Kohle benötigt in der Regel länger zum Aufheizen, ist ein fossiler Brennstoff und setzt einen dafür geeigneten Ofen mit Rost und Aschekasten voraus.
3. Richtig anfeuern und bedienen
Mit Holz anheizen:
Auch wenn anschließend mit Kohle geheizt werden soll, wird der Ofen zunächst mit trockenem Anzündholz und geeigneten Anzündhilfen in Betrieb genommen. Erst wenn ein ausreichendes, heißes Glutbett entstanden ist, kann – sofern vom Hersteller vorgesehen – Kohle aufgelegt werden.
Auf die Luftzufuhr achten:
Bei Kohle wird insbesondere zu Beginn ausreichend Primärluft benötigt, die meist über den Rost zugeführt wird. Die Luftzufuhr sollte nicht zu früh reduziert werden, da dies zu einer unvollständigen Verbrennung, stärkerer Rauchentwicklung und unangenehmen Gerüchen führen kann. Die Einstellungen des jeweiligen Ofens sind dabei unbedingt zu beachten.
Keinen Müll verbrennen:
Abfälle, beschichtetes Papier, Kunststoff oder andere ungeeignete Materialien gehören nicht in den Ofen. Das Verbrennen solcher Stoffe ist nicht zulässig und kann sowohl die Umwelt als auch den Ofen und den Schornstein belasten.
Asche sicher entsorgen:
Vor allem Kohleasche kann noch über längere Zeit heiße Glut enthalten. Deshalb sollte Asche erst vollständig abgekühlt sein und anschließend in einem dafür geeigneten, feuerfesten Metallbehälter entsorgt werden.
Entsorgung der Asche unbedingt in einem feuerfesten Behälter - am Besten in einem Behälter mit Deckel
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